Fortsetzung ... 

Der Punkt, von dem ich sprechen will, ist die stetige und zunehmende Art im Internet mit der Tür ins Haus zu fallen. Kaum hat man sich daran gewöhnt, dass man bei E-Post registriert ist, kommt der E-Brief «Abschaltung von E-Postoffice und Abo-Scanning». Dabei habe ich mich doch gerade vor Kurzem eingerichtet und jetzt das: Mich erwarte der «neue digitale Briefkasten ePost». Weitere Informationen zur Abschaltung der E-Post fände ich unter www.post.ch/epostoffice.

Ja hallo! Das erfordert Zeit und Geduld. Erst einmal nur, um sich ein- und durchzuklicken. Dann um zu verstehen, um was es eigentlich geht. Wenn ich diese «innovative Lösung als Grundstein für eine neue Kommunikationsära in der Schweiz» nicht verpassen möchte, führt aber kein Weg daran vorbei. Nur im Moment und bei schönem Wetter habe ich auch noch anderes im Sinn als das. Umso mehr als eine anderer «mySowieso»-Anbieter auch schon wieder ein Upgrade mit neuen Angeboten ankündigt.

Nun, die Post ist gar nicht der einzige Grossanbieter, der so handelt. Aber in der Summe und Kurzlebigkeit sind all die digitalen Angebote zwar interessant und sogar verlockend, wenn ...! Dabei schieben die Anbieter so auch von Administrationsarbeiten auf uns Nutzer. Und zudem fällt es privat und im Alter zunehmend schwer, den Überblick über die ausgelagerten Speichermöglichkeiten im Netz und all die nötigen Passwörter zu behalten. - Auch wenn man im Netz relativ up to date ist und eventuell sogar gerne Administrationsarbeiten macht.

Hans Rudolf Schuppisser